Erläuterung der Relevanzeinstufung

17 Forstwirtschaft u. Jagd >> Forstwegebau >> 5-4 Erschütterungen / Vibrationen


Wirkfaktorengruppe:
5 Nichtstoffliche Einwirkungen
   
Wirkfaktor:
5-4 Erschütterungen / Vibrationen
   
Relevanz des Wirkfaktors: 
gegebenenfalls relevant (1)


Erläuterungen

Beim forstlichen Wegebau können Erschütterungen bzw. Vibrationen als Wirkfaktor ggf. relevant sein.

Erschütterungen resultieren ggf. aus dem Einsatz schwerer Forstfahrzeuge und -maschinen, die auf den Erschließungswegen transportiert werden.

Auch im Zuge des Bauprozesses kann es zumindest temporär zu starken Erschütterungen kommen, wenn schwere Maschinen bzw. entsprechende Verfahren eingesetzt werden (z. B. Rüttelplatten).

Bei entsprechend empfindlichen Tieren können Erschütterungswirkungen v. a. in der Brut- und Setzzeit und in sensiblen Zonen in der Nähe von Horst- und Höhlenbäumen störend auftreten. In der Brutzeit (Mitte April bis Ende August) sollten keine Bauarbeiten stattfinden.

Der Waldwegebau kann zu einer Intensivierung der Erschütterungen führen, wenn z. B. die verkehrliche Erreichbarkeit von Waldgebieten durch das Projekt direkt oder indirekt erhöht wird. Ggf. führt der Neubau von Wegen auch zu einer erstmaligen Erreichbarkeit und Nutzbarkeit bestimmter Teilflächen oder es wird eine Nutzung mit größeren, schwereren (Forst-)Maschinen ermöglicht.


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