FFH-VP-Info

Fachinformationssystem des BfN
zur FFH-Verträglichkeitsprüfung

Stand: 10. Juni 2025
Bundesamt für Naturschutz
A 272 Blaukehlchen (Luscinia svecica)
3 Veränderung abiotischer Standortfaktoren Relevanz des Wirkfaktors: 3
3-3 Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse
1. Empfindlichkeiten/Wirkungen Jahr:

o. J.
Seite(n):

Qualifizierung der Quelle:
E
1.01 BearbeiterInnen FFH-VP-Info (siehe Impressum)
Veränderungen hydrologischer und hydrodynamischer Verhältnisse beziehen sich einerseits auf aquatische und semiaquatische Lebensräume. Andererseits umfasst der Wirkfaktor auch die Veränderungen im Bodenwasser und im Grundwasser von Landlebensräumen.

Hochwasser- und Überflutungsdynamik sind vielfach strukturgebende bzw. erhaltende Faktoren auentypischer Vogellebensräume. Innerhalb der Auen können sich diese spezifischen Strukturen episodisch erneuern und verlagern. Spezialisierte Arten sind mit ihrer Siedlungsdynamik an diese Verhältnisse angepasst und damit hoch empfindlich gegenüber Veränderungen der hydrodynamischen Verhältnisse. Dynamische Prozesse sind in diesen Lebensräumen v. a. für die Entstehung und (dynamische) Erhaltung von vegetationsfreien Brutmöglichkeiten wichtig. Für Lebensräume bodenbrütender Arten ist die Überflutungsdynamik über die strukturgebende Funktion hinaus ein wichtiger Faktor der Prädationsverminderung.

Quantitative und qualitative Verluste dynamischer Auen- und Küstenlebensräume ergeben sich für Vögel in der Folge von Deichbau, Strombau (Vertiefung, Begradigung, Verkürzung und Lenkung des Hauptstromes) sowie durch Uferverbau und Querbauwerke (Stauhaltung).

Deichbau führt in erster Linie zu einer als Flächenverlust messbaren Reduzierung der Talbreite und damit des für spezialisierte Feuchtgebietsarten nutzbaren Raumes (Wasserwechselbereich, von Sturmfluten und Überschwemmungen geprägter beeinflusster Raum).

Strombaumaßnahmen beschränken sich im heutigen Ausbauzustand der Flüsse weitgehend auf Vertiefungen bzw. Anpassungen der Fahrrinnen an die Entwicklung der Schiffsgrößen. Diese Baumaßnahmen bewirken v. a. über die Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit Sohlerosionen und Verlagerungen von Sedimentationsräumen. In Ästuaren verschieben sich dadurch die Flächenanteile von Sublitoral und Eulitoral und damit spezifische Nahrungshabitate. Durch die Verlagerung von Aufsandungen und Inselbildungen werden Bruthabitate und Hauptnahrungshabitate getrennt.
Strömungslenkung und Uferverbau verhindern die Erneuerung von spezifischen Uferstrukturen, die als Bruthabitate von spezialisierten Fließgewässerarten genutzt werden.

Sperrwerke heben bis weit oberhalb die Strömungsdynamik auf und beeinflussen stark die zeitliche und räumliche Verteilung von Hochwasserereignissen. Sperrwerke können im Hauptstrom und in der Mündung von Seitengewässern durch lokale Verstärkungen der Hochwasserwelle (Schwallwelle) und eine Vergrößerung der Tideamplitude die Brutmöglichkeiten in Vorlandflächen einschränken oder beeinträchtigen.

Die Veränderung bzw. Reduzierung der habitattypischen Dynamik, z. B. durch Küstenschutz-, Strom- und Wasserbaumaßnahmen, kann für auf diesen Lebensraum spezialisierte Arten zu einer Minderung der Habitatqualität und -funktionen führen. Soweit Strömungs- und Wasserstandsverhältnisse für Brutmöglichkeiten, Mauser und Nahrungserwerb von Vogelarten relevant sind, ergeben sich spezifische Empfindlichkeiten.

Ähnliches gilt für alle Vogelarten, deren (Teil-)Habitate durch bestimmte Grundwasserverhältnisse mit geprägt werden. Sei es z. B. im Hinblick auf die Stocherfähigkeit des Bodens oder die Bindung an bestimmte Vegetationsstrukturen feuchter Standortverhältnisse. Beeinträchtigungen ergeben sich insbesondere aus eingriffsbedingten Veränderungen, die Verschiebungen außerhalb von artspezifischen Toleranzbereichen hervorrufen. Auch die Veränderung der hydrologischen Verhältnisse kann zu einer Minderung der Habitatqualität und -funktionen für die Art führen.

Konsequenzen der Veränderungen hydrologischer bzw. hydrodynamischer Verhältnisse können - abhängig vom Umfang - z. B. Verlust von Teilhabitaten, Verringerung des Bruterfolgs bzw. der Überlebenswahrscheinlichkeit von Individuen, Brutpaarverlust, Bestandsrückgang oder Beeinträchtigung bzw. Erlöschen lokaler (Teil-) Populationen sein.
A 272 Blaukehlchen (Luscinia svecica)
3 Veränderung abiotischer Standortfaktoren Relevanz des Wirkfaktors: 3
3-3 Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse
1. Empfindlichkeiten/Wirkungen Jahr:

o. J.
Seite(n):

Qualifizierung der Quelle:
E
1.02 BearbeiterInnen FFH-VP-Info (siehe Impressum)
Hohe Reproduktionsraten bzw. regelmäßig auftretende Zweitbruten (vor allem in Sekundärlebensräumen) sind als Anpassung an dynamische Lebensräume zu interpretieren.
A 272 Blaukehlchen (Luscinia svecica)
3 Veränderung abiotischer Standortfaktoren Relevanz des Wirkfaktors: 3
3-3 Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse
1. Empfindlichkeiten/Wirkungen Jahr:

2001
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Qualifizierung der Quelle:
A
1.03 Grüll, A.
Das Blaukehlchen ist eine hygrophile Art, die im Frühjahr an Nassstellen gebunden ist. Veränderungen (Absenkung) des Grundwasserspiegels wirken sich negativ auf die Besiedlung aus (Revierverlagerungen, Populationsschwankungen, Aufgabe der Brutgebiete).
A 272 Blaukehlchen (Luscinia svecica)
3 Veränderung abiotischer Standortfaktoren Relevanz des Wirkfaktors: 3
3-3 Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse
1. Empfindlichkeiten/Wirkungen Jahr:

1998
Seite(n):

49ff.
Qualifizierung der Quelle:
A
1.04 Franz, D.
Für die primären Lebensräume des Blaukehlchens ist Hochwasser lebensnotwendig, weil hierdurch Vegetation mitgerissen wird und gleichzeitig neue Schlamm- und Schlickflächen entstehen.
A 272 Blaukehlchen (Luscinia svecica)
3 Veränderung abiotischer Standortfaktoren Relevanz des Wirkfaktors: 3
3-3 Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse
1. Empfindlichkeiten/Wirkungen Jahr:

2000
Seite(n):

143
Qualifizierung der Quelle:
A
1.05 Boer, T. den
In den Niederlanden sind die Blaukehlchenbestände durch fehlende Dynamik gefährdet: Ohne Dynamik in Feuchtgebieten verschwinden junge Verlandungsstadien. Die darauf folgenden Stadien der Sukzession verbuschen und bieten kein geeignetes Habitat mehr.
A 272 Blaukehlchen (Luscinia svecica)
3 Veränderung abiotischer Standortfaktoren Relevanz des Wirkfaktors: 3
3-3 Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse
1. Empfindlichkeiten/Wirkungen Jahr:

2001
Seite(n):

Qualifizierung der Quelle:
A
1.06 Grüll, A.
Das Blaukehlchen ist ein Spezialist kurzlebiger Pionierstandorte der Verlandungszonen, deren Verfügbarkeit nicht nur jahreszeitlichen Veränderungen unterworfen ist, sondern auch extremen jährlichen Schwankungen.
A 272 Blaukehlchen (Luscinia svecica)
3 Veränderung abiotischer Standortfaktoren Relevanz des Wirkfaktors: 3
3-3 Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse
1. Empfindlichkeiten/Wirkungen Jahr:

2001
Seite(n):

Qualifizierung der Quelle:
A
1.07 Grüll, A.
Der Verlust natürlicher Gewässerdynamik durch Wasserstandsstabilisierung führte am Neusiedlersee zur Zunahme der Vegetationsdichte und somit zum weitgehenden Verlust natürlicher Habitate.
A 272 Blaukehlchen (Luscinia svecica)
3 Veränderung abiotischer Standortfaktoren Relevanz des Wirkfaktors: 3
3-3 Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse
1. Empfindlichkeiten/Wirkungen Jahr:

2001
Seite(n):

Qualifizierung der Quelle:
A
1.08 Grüll, A.
Die heute in Mitteleuropa weitgehend zerstörten Primärhabitate des Blaukehlchens lagen in dynamischen Verlandungsbereichen natürlicher/naturnaher Fließ- und Stillgewässer und in Niedermooren.
A 272 Blaukehlchen (Luscinia svecica)
3 Veränderung abiotischer Standortfaktoren Relevanz des Wirkfaktors: 3
3-3 Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse
1. Empfindlichkeiten/Wirkungen Jahr:

2004
Seite(n):

140
Qualifizierung der Quelle:
A
1.09 Reichenbach, M.
Primärhabitate des Blaukehlchens sind auf die Dynamik von Wasserständen angewiesen. Nur so können sich freie Flächen neu bilden und/oder erhalten.
A 272 Blaukehlchen (Luscinia svecica)
3 Veränderung abiotischer Standortfaktoren Relevanz des Wirkfaktors: 3
3-3 Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse
1. Empfindlichkeiten/Wirkungen Jahr:

1996
Seite(n):

334
Qualifizierung der Quelle:
A
1.10 Bauer, H.-G. & Berthold, P.
Bauer & Berthold nennen Entwässerung, Melioration von Niedermooren und Feuchtgebieten und die künstliche Veränderung des Wasserpegels als Gefährdungsursachen.
A 272 Blaukehlchen (Luscinia svecica)
3 Veränderung abiotischer Standortfaktoren Relevanz des Wirkfaktors: 3
3-3 Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse
1. Empfindlichkeiten/Wirkungen Jahr:

1987a
Seite(n):

Qualifizierung der Quelle:
A
1.11 Hölzinger, J. (Bearb.)
Nach Hölzinger stellt die Entwässerung naturnaher Feuchtgebiete mit nachfolgender Folgenutzung einen wesentlichen Gefährdungsfaktor dar.
A 272 Blaukehlchen (Luscinia svecica)
3 Veränderung abiotischer Standortfaktoren Relevanz des Wirkfaktors: 3
3-3 Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse
1. Empfindlichkeiten/Wirkungen Jahr:

1979
Seite(n):

Qualifizierung der Quelle:
A
1.12 Zach, P.
Im Rötelseegebiet geht eine Gefahr "von der Ausbaggerung der Abzugsgräben im Wiesengelände aus und der damit verbundenen Trockenlegung der letzten Sumpfreste" aus.
A 272 Blaukehlchen (Luscinia svecica)
3 Veränderung abiotischer Standortfaktoren Relevanz des Wirkfaktors: 3
3-3 Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse
1. Empfindlichkeiten/Wirkungen Jahr:

1994
Seite(n):

Qualifizierung der Quelle:
A
1.13 Reiter, A. S.
Reiter vermutet, dass Gräben, die bereits Ende März ausgetrocknet sind, nicht mehr vom Blaukehlchen besiedelt werden.
A 272 Blaukehlchen (Luscinia svecica)
3 Veränderung abiotischer Standortfaktoren Relevanz des Wirkfaktors: 3
3-3 Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse
2. Regenerationsfähigkeit Jahr:

o. J.
Seite(n):

Qualifizierung der Quelle:
E
2.01 BearbeiterInnen FFH-VP-Info (siehe Impressum)
Primärlebensräume des Blaukehlchens können insbesondere durch Wiederherstellung der natürlichen Dynamik an größeren Fließgewässern regeneriert werden.
A 272 Blaukehlchen (Luscinia svecica)
3 Veränderung abiotischer Standortfaktoren Relevanz des Wirkfaktors: 3
3-3 Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse
3. Prognosemethoden Jahr:

o. J.
Seite(n):

Qualifizierung der Quelle:
E
3.01 BearbeiterInnen FFH-VP-Info (siehe Impressum)
I. d. R. erfolgt die Wirkungsbeurteilung durch Überlagerung der vom Projekt entsprechend beeinflussten Flächen mit allen nach den Erhaltungszielen zu bewahrenden bzw. zu entwickelnden (Teil-)Habitaten. Die betroffenen Habitate bzw. Habitatstrukturen sind hinsichtlich ihrer längerfristigen Entwicklung und der qualitativen Abweichung zu bewerten. Soweit erforderlich, sind unterschiedliche Teilhabitate der Art in der Prognose differenziert zu betrachten. Dabei sind zum einen die absoluten Habitatverluste bzw. -verschlechterungen (qm/ha) sowie die relativen (%) bezogen auf den Gesamtbestand im Gebiet bzw. die funktional zusammengehörenden Habitate der Art zu ermitteln bzw. abzuschätzen.

Darauf aufbauend sind die qualitativen und quantitativen Funktionsverluste für die betroffenen Individuen bzw. (Teil-)Bestände zu beurteilen. Soweit möglich, ist die Prognose durch Vergleich mit standörtlich und strukturell ähnlichen Habitaten bzw. solchen, die bereits entsprechenden Veränderungen unterlagen, abzusichern.

Im Einzelfall können auch Flächen außerhalb des Gebietes zu berücksichtigen sein, sofern die betroffenen (Teil-)Habitate eine wesentliche funktionale Bedeutung für die im Gebiet vorkommenden Bestände der Art aufweisen.

Etwaige kumulative Wirkungen additiver oder synergistischer Art durch andere Wirkfaktoren des Projekts/Plans oder im Zusammenwirken mit anderen Projekten/Plänen sind zu berücksichtigen.

Im Einzelfall können aus Gründen der Prognosesicherheit auch weitergehende Methoden notwendig werden (z. B. Populationsgefährdungsanalysen, Wirkungstests in Feld- oder Laborversuchen, s. Rassmus et al. 2003, Lambrecht et al. 2004).
A 272 Blaukehlchen (Luscinia svecica)
3 Veränderung abiotischer Standortfaktoren Relevanz des Wirkfaktors: 3
3-3 Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse
4. Relevanzschwelle Jahr:

o. J.
Seite(n):

Qualifizierung der Quelle:
E
4.01 BearbeiterInnen FFH-VP-Info (siehe Impressum)
Soweit die Bestände der Art bzw. ihre Habitate nach den gebietsspezifischen Erhaltungszielen zu bewahren oder zu entwickeln sind, wird die Relevanzschwelle grundsätzlich bei jeder negativen Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse eines (Teil-) Habitats im Gebiet überschritten.

Im Einzelfall können Veränderungen auch außerhalb des Gebietes relevant sein, sofern die betroffenen (Teil-)Habitate eine wesentliche funktionale Bedeutung für die Bestände der Art im Gebiet aufweisen.
A 272 Blaukehlchen (Luscinia svecica)
3 Veränderung abiotischer Standortfaktoren Relevanz des Wirkfaktors: 3
3-3 Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse
4. Relevanzschwelle Jahr:

o. J.
Seite(n):

Qualifizierung der Quelle:
E
4.02 BearbeiterInnen FFH-VP-Info (siehe Impressum)
In der Regel alle Veränderungen, die zu einer periodischen oder dauerhaften Entwässerung der Lebensstätten und vorrangigen Entwicklungsbereiche führen.
A 272 Blaukehlchen (Luscinia svecica)
3 Veränderung abiotischer Standortfaktoren Relevanz des Wirkfaktors: 3
3-3 Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse
5. Erheblichkeitsschwelle Jahr:

o. J.
Seite(n):

Qualifizierung der Quelle:
E
5.01 BearbeiterInnen FFH-VP-Info (siehe Impressum)
Die Beeinträchtigungsintensität resultiert einerseits aus der artspezifischen Empfindlichkeit und andererseits aus der Intensität und Dimension der Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse.

Die absolute und die relative Dimension des Habitatverlustes bzw. seiner qualitativen Funktionsminderung sind wesentliche Größen der Beurteilung.

Wichtig für die Erheblichkeitsbeurteilung sind zudem die funktionale Bedeutung der einzelnen betroffenen Flächen/Teilhabitate sowie die zeitliche Dimension der Beeinträchtigung (Zeitpunkt, Häufigkeit und Dauer).

In bestimmten Fällen kann der Konventionsvorschlag für direkten Flächenentzug / -verlust in Habitaten zur Orientierung herangezogen werden (s. Wirkfaktor 1-1). Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die in diesem Ansatz integrierten Orientierungswerte für vollständige bzw. dauerhafte Habitatverluste konzipiert wurden. Für graduelle Funktionsminderungen sind dagegen eigenständige Bewertungsansätze zu entwickeln oder die Funktionsverluste müssten als (ggf. prozentuale) Funktionsminderung bilanziert und dann mit den Orientierungswerten des Konventionsvorschlags ins Verhältnis gesetzt werden (vgl. Beispiel in Lambrecht & Trautner 2007: 83).
A 272 Blaukehlchen (Luscinia svecica)
3 Veränderung abiotischer Standortfaktoren Relevanz des Wirkfaktors: 3
3-3 Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse
5. Erheblichkeitsschwelle Jahr:

o. J.
Seite(n):

Qualifizierung der Quelle:
E
5.02 BearbeiterInnen FFH-VP-Info (siehe Impressum)
Innerhalb von Bruthabitaten und vorrangigen Entwicklungsbereichen ist der Verlust charakteristischer Dynamik in der Regel stets als erheblich einzustufen.
A 272 Blaukehlchen (Luscinia svecica)
3 Veränderung abiotischer Standortfaktoren Relevanz des Wirkfaktors: 3
3-3 Veränderung der hydrologischen / hydrodynamischen Verhältnisse
5. Erheblichkeitsschwelle Jahr:

2006
Seite(n):

87
Qualifizierung der Quelle:
A
5.03 Staatliche Naturschutzverwaltung Baden-Württemberg
Veränderungen des Wasserhaushaltes (z. B. jede Form der Entwässerung) können erhebliche Beeinträchtigungen darstellen. Verringerungen des Nahrungsangebotes durch Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Umfeld von Brutplätzen können erhebliche Beeinträchtigungen darstellen.

Bearbeitung und Zitiervorschlag: siehe Impressum von